39. Wurzer Sommerkonzerte 2026

25. Juli bis 9. August 2026
im Historischen Pfarrhof - in Wurz - in der Oberpfalz

Programm 2026

„kurz vor 40“

Stand 29.06. 2026

Samstag, 25.07.2026
18:00 Uhr
2Cities Celloquartett
Das Cello von A-Z

Eine musikalische Entdeckungsreise, von den frühen Kindesjahren unseres Instruments bis in die Musik des 21. Jahrhunderts.
Cosima Regina Federle, Violoncello
Constantin Heise, Violoncello
Aaron Woyniewicz-Böer, Violoncello
Alexander Wollheim, Violoncello

Foto: Santiago Kuhl
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Ouvertüre aus “Le nozze de Figaro"
arr. für vier Violoncello von Douglas B. Moore

Matthew Locke (1621-1677)
Aus: Suite Nr. 1 in d-Moll (aus „Consort of Four Parts“)
Fantasie

Bach des Tages:
Unsere vier Cellisten stellen sich vor mit einer spontanen Auswahl aus den Solosuiten von Johann Sebastian Bach

Richard Wagner (1813-1883)
“Feierliches Stück“ aus Lohengrin
arr. für vier Violoncelli von Friedrich Grützmacher

David Popper (1843-1913)
Elfentanz op. 39
arr. für vier Violoncelli von Blaise Déjardin

- Pause -

David Popper
"Andante grazioso" und "Gavotte"
aus Suite für zwei Violoncelli op. 16

Jacques Offenbach (1819-1880)
Duo a-Moll für zwei Violoncelli op. 53/2

Wilhelm Fitzenhagen (1848-1890)
Ave Maria für vier Violoncelli

John Williams (*1932)
„Luke and Leia“, aus Star Wars Episode 6
arr. für vier Violoncelli Alexander Wollheim

Carlos Gardel (1890-1935)
Tango „Por una cabeza“
arr. für vier Violoncelli James Barralet
➥ zum Programmblatt
Das 2Cities Celloquartett ist ein junges, preisgekröntes Ensemble und besteht aus vier herausragenden Cellistinnen und Cellisten. Das Quartett fand im Rahmen der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs zusammen und wurde im Jahr 2023 gegründet.
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Sonntag, 26.07.2026
16:00 Uhr
Duo StringBreeze
Tanz durch die Epochen

Mit Moderation
Elisso Gogibedaschwili, Violine
Marko Trivunović, Akkordeon

Foto: Sören L. Schirmer
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate für Violine und Cembalo in h-Moll, BWV 1014
I. Adagio
II. Allegro
III. Andante
IV. Allegro

Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze
I. Jocul cu bâtă
II. Brâul
III. Pe loc
IV. Buciumeana
V. Poarga Românească
VI. Mărunțel

Igor Stravinsky (1882–1971) / Samuel Dushkin
Suite italienne für Violine und Klavier, nach Pulcinella
I. Introduzione
II. Serenata
III. Tarantella
IV. Gavotta con due Variazioni
V. Scherzino
VI. Minuetto e Finale

- Pause -

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate für Violine und Klavier in G-Dur, KV 301
I. Allegro con spirito
II. Allegro

Sandro Nebieridze (*2001)
Khorumi
Auftragskomposition für das Duo StringBreeze (2025/26)

Manuel de Falla (1876–1946) / Pawel Kochański
Suite populaire espagnole
I. El Paño Moruno
II. Nana
III. Canción
IV. Polo
V. Asturiana
VI. Jota

Astor Piazzolla (1921–1992)
Histoire du Tango (Auswahl)
II. Café 1930
III. Nightclub 1960

Das gesamte Programm wird in Duo-Besetzung aufgeführt und ist arrangiert vom Duo StringBreeze.
➥ zum Programmblatt
Das Duo StringBreeze ist ein junges klassisches Musikensemble, bestehend aus der Geigerin Elisso Gogibedaschwili und dem Akkordeonisten Marko Trivunović.
Das Duo zeichnet sich durch die seltene Kombination von Violine und Akkordeon aus, mit der sie bekannte Meisterwerke und Tänze aus verschiedenen Jahrhunderten neu interpretieren. Sie sind Teil der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW) für die Saison 2026/27. Beide Musiker sind Preisträger bzw. Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2025. Elisso Gogibedaschwili ist eine international gefragte Solistin, die bereits in der Carnegie Hall debütierte.

Ob höfisch oder folkloristisch, ob leidenschaftlich frei oder in streng stilisierter Form – der Tanz hat in allen musikalischen Epochen Spuren hinterlassen. Musik ist Bewegung in Klang. Sie atmet, tänzelt, schreitet und wirbelt. Sie folgt ihrem eigenen Pulsschlag, der sich durch die Jahrhunderte zieht: mal leise und gleichmäßig, mal eruptiv und kantig.
Dieses Programm spürt dem Rhythmus durch verschiedene Zeiten nach – von barocker Linienkunst über klassisch-beschwingte Eleganz bis hin zu modernen Tango-Erzählungen. Der Tanz erscheint dabei nicht nur als Form, sondern als Spiegel von Charakter, Zeitgeist und kul-tureller Identität. Jedes Werk spricht seine eigene tänzerische Sprache: Johann Sebastian Bachs polyphone Klarheit trifft auf Mozarts federnde Leichtigkeit; Bartóks rustikale Volksmelodien stehen neben Stravinskys neoklassischer Maskerade; die leidenschaftlichen spanischen Tänze De Fallas und die bittersüßen Tangos von Astor Piazzolla schlagen einen Bogen in die Gegenwart – voller Energie, Melancholie und improvisatorischem Atem.
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Samstag, 01.08.2026
18:00 Uhr
Foaie Verde
- die internationale Balkan-Folk-Band -

Virtuose Weltmusik von Budapest über den Balkan zum Schwarzen Meer
Katalin Horvath (Ungarn), Gesang
Daniel Weltlinger, Geige
Jordan Djevic (Serbien), Akkordeon
Frank Wekenmann (Deutschland), Gitarre
Florian Dohrmann, Kontrabass
Jordans Balkan
Intr-o Zi La Poarta Mea
Mardjandja
Hora Moldowenasca
Vranjanka
Ghost dance
Să-Mi Cânți Cobzar
Mademoiselle de Bukarest
Vishnja/Mama
Djelem, Djelem

- Pause -

Suita instrumentala
Hoppá
Hétrétország
Tesla
Monti Csárdás
Due Gitary
Evo bance
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Der Sound - generiert durch unsere multikulturellen, europäischen Wurzeln
Emotion und Virtuosität - Musik, die tief unter die Haut geht, Virtuosität, die ihresgleichen sucht
Die Vielfalt - Folk, Jazz, Pop... Zutaten für ein grossartiges, individuelles, Musikerlebnis
Die Wege - seit 2013 gemeinsam unterwegs, von der Nord- und Ostsee, quer durch Deutschland und über die Alpen

Langanhaltenden frenetischen Applaus mit Standing Ovations gibt es bei jedem Konzert der fünf Vollblutmusiker aus vier verschiedenen europäischen Ländern. Sie begeistern mit Musik voller Energie und Lebensfreude vom Balkan und der Länder Südosteuropas. Dabei schlagen sie Brücken von Altem zu Neuem, von traditioneller Musik hin zu neuen virtuosen Eigenkompositionen.
Dabei trifft virtuoses Temperament auf Melancholie, gerade und krumme Rhythmen wechseln sich mit leisen unter die Haut gehenden, weichen Klängen. Elemente aus Jazz und Klassik werden gekonnt in archaische traditionelle Musik verwoben.
Foaie Verde spielt im In- und Ausland, und das immer mit höchst lebendiger und atemberaubender Virtuosität auf Akkordeon, Violine, Gitarre und Kontrabass. Die hinreißende Sängerin, die in 14 verschiedenen Sprachen singt, zieht durch ihre unnachahmliche Bühnenpräsenz das Publikum in ihren Bann und trägt auch die leisen, melancholischen Klänge direkt in die Herzen der ZuhörerInnen.
„Musikalisch auf höchstem Niveau, alle Facetten des musika-lischen Ausdrucks auslotend, so zieht Foaie Verde die Zuhörer in einen ekstatischen Taumel aus Tönen und Klängen, die man wie gespeicherte Sonnenenergie mit sich tragen wird.“
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Sonntag, 02.08.2026
16:00 Uhr
Renner Ensemble
Von Wandern, Wolken und Vollmondzauber

Klangbilder von Natur, Nacht und Heimat


Foto: Jakob Schad
PROGRAMM
Volksweise
(Arr. Alwin M. Schronen)
Der Jäger längs dem Weiher ging
Leon Tscholl
(*1996)
Wandrers Nachtlied I
WV 94
György Orbán
(*1947)
Daemon irrepit callidus
Josef Gabriel Rheinberger
(1871–1955)
Es hat geflammt
Nr. 6 aus »Aus deutschen Gauen«, op. 125
Max Reger
(1873–1916)
Wie ist doch die Erde so schön
Nr. 4 aus op. 38
Johannes Brahms
(1833–1897)
Da unten im Tale
Nr. 5 aus „Deutsche Volkslieder"
Toni Ortelli
(1904–2000)
(Arr. Luigi Pigarelli)
La Montanara
Josef Gabriel Rheinberger
(1871–1955)
Vollmondzauber
Nr. 3 aus »aus fränkischen Landen«, Op. 141
Wilhelm Nagel
(1866–1945)
Schöne Nacht
Preisträgerwerk des Volkslied-Kompositionswettbewerbs 2026
Volksweise
(Arr. Bernd Englbrecht)
Es klappert die Mühle
PAUSE
Volksweise
(Arr. Alwin M. Schronen)
Es geht ein dunkle Wolk herein
Traditional
(Arr. Jonathan Quick)
Leron, Leron Sinta
Albrecht Haaf
(*1953)
Bei einer Trauung
Nr. 9 aus »10 Gesänge«, op. 83
Volkslied
(Arr. Christian Heiß)
Horch, was kommt von draußen rein?
Max Welcker
(1871–1955, Arr. Hans Pritschet)
Der Leberkas
Nr. 12b aus op. 130
F.X. Engelhart
(1861–1924, Arr. Hans Pritschet)
Dampfnudel
Nr. 1 aus op. 36
Johannes Brahms
(Arr. Christoph Schäfer)
Guten Abend, Gut Nacht
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Das Renner Ensemble Regensburg ist ein renommierter deutscher Männerchor, der 1987 von Bernd Englbrecht gegründet wurde. Das Ensemble ist nach dem Regensburger Domorganisten und Komponisten Joseph Renner jun. (1868–1934) benannt. Die Mitglieder sind fast ausschließlich ehemalige Regensburger Domspatzen.

Das Ensemble besticht als ein perfekt aufeinander abgestimmter Klangkörper von Männerstimmen mit einem Repertoire vom Mittelalter über Werke der Renaissance und der Romantik bis hin zu experimenteller zeitgenössischer Vokal-Avantgarde.
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Samstag, 08.08.2026
18:00 Uhr
Ševčík Streichquartett
Klassik vom Feinsten ...

Kammermusik
Pavla Tesařová, 1. Violine
Michael Foršt, 2. Violine
Matouš Hasoň, Viola
Adam Klánský, Violoncello

Foto: Michaela Pondelícková
Ludwig van Beethoven - Streichquartett in c-Moll, op. 18, Nr. 4
1. Allegro ma non tanto
2. Andante scherzoso quasi Allegretto
3. Menuetto allegretto
4. Allegro

Karel Boleslav Jirak - Streichquartett in c-Moll, op. 9, Nr. 1

Frantisek Skroup - Streichquartett op. 24, Nr. 1
1. Allegro animato
2. Andante grazioso
3. Scherzo: Allegro vivace
4. Finale: Allegro appasionato

➥ zum Programmblatt
Das Ševčík-Quartett wurde 2020 in Prag gegründet. Ursprünglich bestand es aus Pavla Tesařová (1. Violine), Michael Foršt (2. Violine), Matouš Hasoň (Bratsche) und Martin Houdek (Cello); seit 2022 ist Adam Klánský Cellist.
Die Mitglieder studieren bzw. studierten u.a. am Prager Konservatorium, an der HAMU in Prag, der Akademie der musischen Künste Prag, und der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, teils mit Fokus auf Kammermusik. 2021 gewannen sie den ersten Preis bei „Talents for Europe“, kamen ins Halbfinale des „Prager Frühlings“ und ins Finale des italienischen Wettbewerbs „Società Umanitaria“. Sie nahmen zudem an Meisterkursen in Frankreich, Deutschland und Tschechien teil, u. a. bei Maria Chilemme, Rainer Schmidt und im Musethica-Projekt in Barcelona mit einem Brahms-Sextett unter Leitung von Jonathan Brown und Erica Wise.

Unter der Mentorschaft von Kammermusikern wie Štěpán Ježek, Petr Holman, Günter Pichler, Jonathan Brown und Yovan Markovitch entwickelt sich das Quartett stetig weiter. Es tritt regelmäßig in Tschechien und im Ausland auf, u. a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien... und bei den Wurzer Sommerkonzerten!
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Sonntag, 09.08.2026
16:00 Uhr
Andreas Martin Hofmeir, Tuba & Barbara Schmelz, Klavier
“Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit”

Musikkabarettkonzert zum Buch “Hundsgemeine Instrumentenkunde”
Foto: Philippe Gerlach
Andreas Martin Hofmeir (Tuba) und Barbara Schmelz (Klavier) bilden ein außergewöhnliches Duo, das klassische Musik mit Kabarett und Humor verbindet.

Andreas Martin Hofmeir ist ECHO Klassik-Preisträger, Gründungsmitglied der bayerischen Band LaBrassBanda und Professor für Tuba am Universität Mozarteum Salzburg.
Barbara Schmelz ist Kirchenmusikdirektorin, Organistin (unter anderem am Stift Nonnberg in Salzburg) und Pianistin.

Frech geklaute Meisterwerke für Tuba und Klavier inklusive Schmähgedichten aus Hofmeirs hundsgemeiner Instrumentenkunde
Jedes Musikinstrument ist stolz auf seine besten Solowerke. Zurecht. Tubisten wissen das im Besonderen, denn sie haben kaum welche. Also klaut der bekannnteste aller Tubisten Andreas Martin Hofmeir, begleitet von der Pianistin Barbara Schmelz, das Beste von der Konkurrenz. Eine unverschämte konzertante Aneignung! Und damit nicht genug: Mit Schmähgedichten aus seiner brandneuen “Hundsgemeinen Instrumentenkunde” gibt er ihnen auch sprachlich den Rest.
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend für die Lachmuskeln und den anspruchsvollen Gehörgang.
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Im Rahmen der Konzerte können Sie die aktuelle Ausstellung besuchen.
Lassen Sie sich überraschen!

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