34. Wurzer Sommerkonzerte 2021

31. Juli bis 04. September 2021
im Historischen Pfarrhof - in Wurz - in der Oberpfalz

Programm 2026

Stand 18.06. 2026

Samstag,  25.07.2026
18 :00 Uhr
2Cities Celloquartett
Das Cello von A-Z

Eine musikalische Entdeckungsreise, von den frühen Kindesjahren unseres Instruments bis in die Musik des 21. Jahrhunderts.
Cosima Regina Federle, Violoncello
Constantin Heise, Violoncello
Michael Wehrmeyer, Violoncello
Alexander Wollheim, Violoncello
Das 2Cities Celloquartett ist ein junges, preisgekröntes Ensemble und besteht aus vier herausragenden Cellistinnen und Cellisten. Das Quartett fand im Rahmen der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs zusammen und wurde im Jahr 2023 gegründet.
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Sonntag,  26.07.2026
16 :00 Uhr
Duo StringBreeze
Tanz durch die Epochen

Mit Moderation
Elisso Gogibedaschwili, Violine
Marko Trivunović, Akkordeon
Das Duo StringBreeze ist ein junges klassisches Musikensemble, bestehend aus der Geigerin Elisso Gogibedaschwili und dem Akkordeonisten Marko Trivunović.
Das Duo zeichnet sich durch die seltene Kombination von Violine und Akkordeon aus, mit der sie bekannte Meisterwerke und Tänze aus verschiedenen Jahrhunderten neu interpretieren. Sie sind Teil der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW) für die Saison 2026/27. Beide Musiker sind Preisträger bzw. Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2025. Elisso Gogibedaschwili ist eine international gefragte Solistin, die bereits in der Carnegie Hall debütierte.

Ob höfisch oder folkloristisch, ob leidenschaftlich frei oder in streng stilisierter Form – der Tanz hat in allen musikalischen Epochen Spuren hinterlassen. Musik ist Bewegung in Klang. Sie atmet, tänzelt, schreitet und wirbelt. Sie folgt ihrem eigenen Pulsschlag, der sich durch die Jahrhunderte zieht: mal leise und gleichmäßig, mal eruptiv und kantig.
Dieses Programm spürt dem Rhythmus durch verschiedene Zeiten nach – von barocker Linienkunst über klassisch-beschwingte Eleganz bis hin zu modernen Tango-Erzählungen. Der Tanz erscheint dabei nicht nur als Form, sondern als Spiegel von Charakter, Zeitgeist und kul-tureller Identität. Jedes Werk spricht seine eigene tänzerische Sprache: Johann Sebastian Bachs polyphone Klarheit trifft auf Mozarts federnde Leichtigkeit; Bartóks rustikale Volksmelodien stehen neben Stravinskys neoklassischer Maskerade; die leidenschaftlichen spanischen Tänze De Fallas und die bittersüßen Tangos von Astor Piazzolla schlagen einen Bogen in die Gegenwart – voller Energie, Melancholie und improvisatorischem Atem.
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Samstag,  01.08.2026
18 :00 Uhr
Foaie Verde
- die internationale Balkan-Folk-Band -
Katalin Horvath (Ungarn), Gesang
Sebastian Mare (Rumänien), Geige
Jordan Djevic (Serbien), Akkordeon
Frank Wekenmann (Deutschland), Gitarre
Veit Hübner (Tschechien), Kontrabass
Seit 2013 ist das Ensemble Foaie Verde gemeinsam unterwegs, von der Nord- und Ostsee, quer durch Deutschland und über die Alpen. Ihr Sound wird generiert durch ihre multikulturellen europäischen Wurzeln: Musiker und Sängerin stammen aus fünf verschiedenen europäischen Ländern. Sie verschmelzen rumänische Folklore, bulgarische, jugoslawische und türkische Melodien zu einem Rausch der Emotionen. Mit virtuosem Spiel und Elementen von Volk, Jazz und Pop wird eine Musik erzeugt, die tief unter die Haut geht und ihresgleichen sucht.
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Sonntag,  02.08.2026
16 :00 Uhr
Renner Ensemble
Von Wandern, Wolken und Vollmondzauber

Klangbilder von Natur, Nacht und Heimat
Das Renner Ensemble Regensburg ist ein renommierter deutscher Männerchor, der 1987 von Bernd Englbrecht gegründet wurde. Das Ensemble ist nach dem Regensburger Domorganisten und Komponisten Joseph Renner jun. (1868–1934) benannt. Die Mitglieder sind fast ausschließlich ehemalige Regensburger Domspatzen.

Das Ensemble besticht als ein perfekt aufeinander abgestimmter Klangkörper von Männerstimmen mit einem Repertoire vom Mittelalter über Werke der Renaissance und der Romantik bis hin zu experimenteller zeitgenössischer Vokal-Avantgarde.
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Samstag,  08.08.2026
18 :00 Uhr
Ševčík Streichquartett
Klassik vom Feisten ...

Kammermusik
Pavla Tesařová, 1. Violine
Michael Foršt, 2. Violine
Matouš Hasoň, Viola
Adam Klánský, Violoncello
Das Ševčík-Quartett wurde 2020 in Prag gegründet. Ursprünglich bestand es aus Pavla Tesařová (1. Violine), Michael Foršt (2. Violine), Matouš Hasoň (Bratsche) und Martin Houdek (Cello); seit 2022 ist Adam Klánský Cellist.
Die Mitglieder studieren bzw. studierten u.a. am Prager Konservatorium, an der HAMU in Prag, der Akademie der musischen Künste Prag, und der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, teils mit Fokus auf Kammermusik. 2021 gewannen sie den ersten Preis bei „Talents for Europe“, kamen ins Halbfinale des „Prager Frühlings“ und ins Finale des italienischen Wettbewerbs „Società Umanitaria“. Sie nahmen zudem an Meisterkursen in Frankreich, Deutschland und Tschechien teil, u. a. bei Maria Chilemme, Rainer Schmidt und im Musethica-Projekt in Barcelona mit einem Brahms-Sextett unter Leitung von Jonathan Brown und Erica Wise.

Unter der Mentorschaft von Kammermusikern wie Štěpán Ježek, Petr Holman, Günter Pichler, Jonathan Brown und Yovan Markovitch entwickelt sich das Quartett stetig weiter. Es tritt regelmäßig in Tschechien und im Ausland auf, u. a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien... und bei den Wurzer Sommerkonzerten!
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Sonntag,  09.08.2026
16 :00 Uhr
Andreas Martin Hofmeir, Tuba & Barbara Schmelz, Klavier
“Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit”

Musikkabarettkonzert zum Buch “Hundsgemeine Instrumentenkunde”
Foto: Philippe Gerlach
Andreas Martin Hofmeir (Tuba) und Barbara Schmelz (Klavier) bilden ein außergewöhnliches Duo, das klassische Musik mit Kabarett und Humor verbindet.

Andreas Martin Hofmeir ist ECHO Klassik-Preisträger, Gründungsmitglied der bayerischen Band LaBrassBanda und Professor für Tuba am Universität Mozarteum Salzburg.
Barbara Schmelz ist Kirchenmusikdirektorin, Organistin (unter anderem am Stift Nonnberg in Salzburg) und Pianistin.

Frech geklaute Meisterwerke für Tuba und Klavier inklusive Schmähgedichten aus Hofmeirs hundsgemeiner Instrumentenkunde
Jedes Musikinstrument ist stolz auf seine besten Solowerke. Zurecht. Tubisten wissen das im Besonderen, denn sie haben kaum welche. Also klaut der bekannnteste aller Tubisten Andreas Martin Hofmeir, begleitet von der Pianistin Barbara Schmelz, das Beste von der Konkurrenz. Eine unverschämte konzertante Aneignung! Und damit nicht genug: Mit Schmähgedichten aus seiner brandneuen “Hundsgemeinen Instrumentenkunde” gibt er ihnen auch sprachlich den Rest.
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend für die Lachmuskeln und den anspruchsvollen Gehörgang.
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